Die Kulturabteilung des Landes Vorarlberg unterstützt auch heuer mit zehn GO-Stipendien Kunstschaffende, die Arbeitsaufenthalte im Ausland planen. Die EmpfängerInnen wurden aus insgesamt 32 Einreichungen ausgewählt. Für Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink sind die mit je 5.000 Euro dotierten Stipendien ein Instrument zur Förderung von künstlerischen Arbeitsprozessen, das besondere Flexibilität bietet. „Die Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in jeder Hinsicht freie Hand. Sie können ohne zeitliche oder örtliche Bindung ihre eigenen Projektideen verfolgen und internationale Netzwerke aufbauen“, sagt Schöbi-Fink.
Die GO-StipendiatInnen 2026 sind Bernhard Garnitschnig (Bildende), Christian Helbock (Bildende), Fabian Tobias Huster (Darstellende), Miroslav Kuzmanovic (Fotografie), Claudia Larcher (Bildende), Bianca Lugmayr (Bildende), Sarah Rinderer (Literatur), Lisa Suitner (Darstellende), Bianca Tschaikner (Literatur) und Günter Wehinger (Musik).
Das GO-Stipendium wurde erstmalig im Jahr 2019 ausgeschrieben. Zunächst wurden fünf Stipendien vergeben, später sieben und seit 2023 zehn. Die Vergabe erfolgt stets durch eine Jury, die mit ExpertInnen aus allen künstlerischen Sparten, auf welche die Ausschreibung zielt, besetzt ist. Heuer waren das: Kathrin Dünser, Yvonne Rüscher, Arndt Rössler, Wolfgang Mörth und Tobias Vedovelli.
Claudia Voit, Vorständin der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg, verweist als Jury-Voritzende auf die wesentlichen Kriterien, anhand derer die Entscheidung über die Stipendienvergabe getroffen wurde. „Wie schlüssig ist der geplante Auslandsaufenthalt für das geplante Projektvorhaben und wie fügt sich das Vorhaben in die künstlerische Entwicklung ein? Wie ist die zu erwartende Qualität des künstlerischen Projekts? Und wie hoch ist der Netzwerk- bzw. Austauschcharakter? Entlang dieser Fragen wurden sämtliche eingereichten Bewerbungen in intensiven Diskussionen besprochen“, so Voit.