Christian Helbock

DIE WELT, 2014/2015

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Ausstellungssituation, Künstlerhaus, 31.12.2014

 

 

Im Jahre 2010 formiert sich aus Mitgliedern des Wiener Künstlerhauses

ein Kollektiv von KünstlerInnen verschiedener Fachrichtungen zum Meinungs-

und Erfahrungsaustausch. Es kommt zu gemeinsamen Aktionen, die sich

schwerpunktmäßig mit Fragen des kollektiven Handelns - auch in Bezug auf

die Institution Künstlerhaus - beschäftigen. Ein dem Haus abgerungener kleiner

Raum für die gemeinsamen Treffen wird zum assoziativen Namensgeber:

aus "Zelle" wird CELLE, die räumliche Beengung zum Sinnbild für Denk- und

Handlungseinschränkungen, die überwunden gehören. Diesem Gedanken

entsprechend lässt sich die Arbeitsweise von CELLE keiner einzelnen Kunstgattung

zuordnen – die Wahl der Medien wird dem jeweiligen Projekt angepasst,

die Grenzen zwischen performativer, bildender oder angewandter Kunst,

Musik und Literatur sind durchlässig. Die Konzepte bleiben oft bis zuletzt für

Veränderungen offen.

 

Die erste große Präsentation von CELLE im Künstlerhaus unter dem Titel

DIE WELT wird folglich den ausgetretenen Pfad einer starren

Ausstellungsgestaltung verlassen und das Publikum mit einem wechselnden

Display und begleitenden Veranstaltungen konfrontieren.

 

 

Es gab drei Ausstellungsteile:

 

 

WAR WAS

21. November - 3. Dezember 2014

Eröffnung: Donnerstag, 20. November 2014, 18 Uhr

 

 

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Eröffnungsperformance von Peter Bogner, 20.11.2014

 

Bezuggenommen wird auf die Performance im Heeresgeschichtlichen Museum

im März 2014; dortige Elemente werden aufgegriffen, interpretiert und neue

Arbeiten generiert.

 

 

WELT VON A - Z

5. Dezember - 18. Dezember 2014

Eröffnung: Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19 Uhr

 

 

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Buchpräsentation CELLE WELT VON A - Z, 4.12.2014

 

Präsentation der gleichnamigen Publikation im Steinverlag sowie zentraler

Werke bisheriger CELLE-Aktivitäten.

 

 

DIE FÃœNFTE WAND 

19. Dezember 2014 - 4. Jänner 2015

Eröffnung: 18. Dezember 2014, 18 Uhr

 

 

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Künstlerhaus. Zur Sache, 18.12.2014

 

 

KÃœNSTLERHAUS. ZUR SACHE

18. Dezember 2014

Eine Diskussionsveranstaltung mit Martin Fritz, Kurator/Publizist

Paul Rachler, Historiker/Archivar und Sabine B. Vogel, Kunstkritikerin

sowie einem Exkurs von Tal Adler, Künstler/Fotograf und Karin Schneider,

Historikerin/Kunstvermittlerin. Moderation: Christian Helbock, Künstler/CELLE

 


Aspekte einer Institutionskritik, Reflexionen über Handlungsfelder künstlerischen

Schaffens und die Öffnung beengender und restriktiver Denkräume als auch

realer Galeriewände.

 

In diesem Sinne wurde schon für den ersten Teil der Ausstellung eine Wand- und

Fensteröffnung durchgeführt, die inhaltlich den dritten Teil antizipierte.

Das Video dieser Intervention wurde ab dem 18.12.2014 im Eingangsbereich des

Ausstellungsteils DIE FÃœNFTE WAND projiziert.

 

 

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Video: CELLE: DIE WELT/ÖFFNUNG

 

 

Peter Bogner, Eröffnungsrede: 

 

Künstler/Freunde,

Große deutsche Kunstausstellung, Kaiser Jubiläumsausstellung, Papst Johannes Paul II,

Mixis, Musen Menschen, Tiere. Menschen in Wien, Vögel, Lichtgestalten, Cocons,

 

Crims Crams Ausstellung. vor ort-on site, Sie sehen zwei Sorten Luftballons.

Den Blick öffnen. Zeitlose Zeichen. Fäden ziehen.

 

Auf der Höhe der Zeit. Bemalte Hydranten. Unterwegs. Im Jahrhundert der Moderne.

Du bist die Welt. Ein Künstler regiert die Stadt. Sisyphos. Das Ideal der Proportion.

Surplus. Wie eine Reise. Der Traum vom Glück. Die Welt ist eine Bühne. Bilder zur Schönheit

von Kraut und Rüben. space inventions. Zeitperlen. Aus der Privatsammlung. Bilder der Sprache

– Sprache der Bilder.

 

Entartete Kunst, niemals vergessen. Changing viewes. Vom Erbe der Väter zum Wahnsinn der Enkel.

Viaja a la luna en el fondo del mar. Zeitlinien. Irgendwo, Wien, Theresienstadt und die Welt.

Die Kunst mit der Kunst des Nationalsozialismus. Was Picasso nicht erkannte.

 

Global tools, Lustwandler, Unvorhergesehener Gesichtsschwund , from behind thes bars.

expanded painting. fallen angel. Schattenträume. Umsteigen. Cross over. Miele e amore.

Two sides two sights. Gleiche Höhe. Transformation. Kunst und Kapital. Jugend und Kunst.

Megacool 4.0. Mega – Manifeste der Anmassung. The monkey on my back.

 

Das zärtliche Sakrament der Sehnsucht. paint like you never know how to paint. going to work

from asia to Europe everyday. Blickwechsel. Aspekte der Sexarbeit. Im Kurhotel. Sou glamour.

Waltzing the kiss. Hafenperlen. Eyes on secret life. Intima, sexpo, infection. die hinterseite der linie.

Ich bin wo mein Auge ist. taste it. genetic, female obsession , Entstehung und Ziele eines

Frauenzentrums. eyes on paradise. the essence. Frauen De Formation. Quo vadis. Mir ist heiß,

ich bin heiß. Domina vobiscum. An Geheimnissen rühren. Männerportraits. Lichtblicke. Lichtgestalten.

Körperlos. Der flotte Dreier. Sodom. Untergründe, Hintergründe. Eyes on. Akt im Künstlerhaus.

Kunst hautnah.

 

The spiral shape. The blindfold variations. intimacy into death, identity and for show stopping songs.

Resurrector. Exitus. Eines Schattens Traum. Schönheit und Vergänglichkeit. the nomadism of brain.

Diffusion. Jetzt/Immer. Robots at home. human scale. Soul miners.

Das Gesicht der Erde. Blüten treiben. Garten der Erinnerung. Sightseeing. Essenz der Landschaft.

Die Welt Stück für Stück. Underground. Der Witz und seine Beziehung zur Acrylmalerei.

It´s very artificiality becomes an attraction. Sommerloch. Letztendlich bin ich Poet, und zumeist

bekomme ich was ich will. Der Kaiserin neue Kleider. Nude. Je länger je lieber. Kann es Liebe sein ?

Wünschen woran wir nicht glauben.. Perception – Cognition.

 

by pupose not by plan. Multiple matters. Some of the names of photoshop. Work in progress.

Five artists. Zum Zauberkönig. Get connected. A piece of water. Vorbilder, Zeitgenossen, Lehre.

Ich und andere Leuchten. Evolution remixed ! Redesigning nature. Vegetarians. Experiment und Alltag.

Einfahrt Tag und Nacht freihalten. Automarkt. Nocturne. Zwischen Rot und Weiss.

Subjektive Empfindlichkeiten. Schnittstellen. Das Büro als Universum. Die Kubatur der Gesten.

Menetekel. Gouachen. Wo ist was.

 

Kunst verbaut. Kunst und Diktatur. Zusammenspiel. The common which no longer exists.

Enzyklopädie der wahren Werte. 28 changes of adress reconstructing an image. Beziehungsarbeit

– Kunst und Institution. Manische Massen. Lichtrausch. Therapietankstelle. Revers. Up there down there.

L´Edda cést moi.. The great escape. Alles was du willst. Frontal. Aeronautische Apperzeptionen.

Am seidenen Faden. Die Phantasten. Wir müssen reden wie die Wasserträger. Traum und Wirklichkeit.

 

Ein Bildhauer zwischen den Zeiten. from the beginning to the end. Abschied vom Konsens. Discrepancy.

Fast forward. The other reality. Evo Evo. Unterwegs. Stein. Der Beweis. Herzrasen. Produktion und

Schwesterfelder. Wege in die Zukunft. In den Sand gezeichnet. Magic and mystery. Traces. Status quo.

Die chinesische Mauer.

 

Delay room. Konstrukte. Aufgeblasenes environment. Informelle Tendenzen im Künstlerhaus.

Kampf um die Stadt.

 

Tote Stadt. Joy and desaster – notes on the economy. Double trouble. Final casting. Männer.

Frauenkunst unter Strafe. Born to be a star. Das Künstlerhaus kocht ! Untragbar. Paarlauf der finsteren

Trichter. True lies. Not all sytems that are not stable are unstable. Not enough detail is given for

a reconstruction, however.

 

Celle - Die Welt.

 

 

 

Mitwirkende:


Tal Adler, Jeremias Altmann, Judith Baum, Karin Binder, Michael Endlicher,

Heidemarie Gasser, Alina Helal, Christian Helbock, Gerhard Kaiser,

Markus Lobner, Regina Moritz, Bettina Patermo, Karin Pfeifer, Christian Rupp,

Didi Sattmann, Roman Scheidl, Karin Schneider, Elli Schnitzer, Karin Seidner,

Marina Seiller-Nedkoff, Andreas Tanzer, Maria Temnitschka, Silvia Wegscheider,

Schülerinnen des BG & BRG Wien 3, Boerhaavegasse