Christian Helbock

RAUMCOLLAGE FÜR 4 DEFINIERTE FLÄCHEN

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RAUMCOLLAGE FR 4 DEFINIERTE WANDFLCHEN

 

Die Masse ergeben sich durch die Raumhhe (3,25 m) und die jeweiligen Wandlngen.

Tren, wie sie beispielsweise in der Wand vor dem Caf im Erdgeschoss vorgesehen sind,

bilden ihre Begrenzungen und knnen als integrale Bestandteile der Wandbilder genommen werden.

 

Grundstzlich handeln die Collagen von Rumen, Raumffnungen und Raumflchen.

Sie zeigen Grenzen, geschlossene oder geffnete Tren, Fenster und Zwischenrume.

Sie berichten von Ein- oder Ausgngen und Stiegen, von Materialien (Vorhngen, Bodenbelgen),

Decken, Ober- lichten und Ausblicken, die fr die/den Betrachter*in immer auch Einblicke sind.

Sporadisch nehmen die Bilder Farbe als Thema auf und vollfhren ein Spiel von Licht und Schatten.

 

rtlich getrennte Architekturen werden verschrnkt, ineinander verschachtelt, miteinander

in Beziehung gebracht oder kontrastreich gegenbergestellt. Architektur wird, vermittelt durch

das Medium Fotografie, zu einer Bhne des Schauens und einem Theater der Blicke. Das ist es,

was die ffentlichen Gang-Flchen ihrem Wesen nach auch sind.

 

Man knnte aber genauso berechtigt die andere Seite ansprechen: Architektur wird als Prozess

einer Grenzziehung und Raumteilung vorgefhrt. Also mithin als Beschrnkungslinie eines Subjektbegriffs,

der uns alle selbst mit einschliesst. Die Natur, oder um es anders zu sagen: ihr Offenes und Unbegrenztes,

dringt nur im Lichtschein und durch Fensterffnungen herein. Oder als knstlicher Schein.

Als Projektion.

 

 

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Fr die Umsetzung der Raumcollagen ist zunchst daran gedacht, nur einen der Entwrfe

als digitalen Print (ca. 300 x 900 cm) direkt an die betreffende, rot gekennzeichnete Wand

des Cafs im Erdgeschoss anzubringen.

 

Diese stark frequentierte Begegnungszone hat den Vorteil, dass das grossflchige Raumbild

aus vielen Blickwinkeln gesehen werden kann und zudem ber die vorgelagerte Terrasse ein

weiterer Abstand zur Wand gegeben ist als in der meist engeren, kleinteiligen Struktur der

Gebudeteile und Gnge in den oberen Stockwerken.

 

Fr die intimeren Dimensionen der oberen Stockwerke eignen sich museal gerahmte Fine Art-Prints

der Raumcollagen, welche die maximalen Masse von 100 x 250 cm haben.

An diesen Orten fgen sich die im Massstab dezent zurcktretenden Fotocollagen sowohl in die

rumliche als auch in die institutionelle Umgebung und sind auch hinsichtlich ihrer Prsentationsform

flexibel fr die in Zukunft zu erwartenden rtlichen Vernderungen.

 

 

 

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(Stand April 2021)

 

 

PRESSEMITTEILUNG LAND VORARLBERG